Mein Tagebuch -
Deine Inspiration

Sie haben mich gewarnt.

Ich habe damit gerechnet. Und fühle mich gewappnet.

Schließlich habe ich schon die Schwierigsten geschult.

Psychisch kranke Menschen ohne Perspektive.

Langzeitarbeitslose ohne Antrieb.

Und ich konnte mich fast immer auf die Menschen einstellen.

Konnte ihnen fast immer etwas vermitteln.

Doch als ich den Raum betrete an diesem Freitag im April 2011, spüre ich eine Grenze.

Die ich noch nie überwunden habe.

Obwohl Sonnenlicht durch die Fenster fällt, wirkt der Raum dunkel. Kalt. Trostlos.

Ich sehe mich um.

Blicke in leere Gesichter.

Traurigkeit hängt in der Luft.

Sie drückt jeden Funken Vorfreude nieder. Denn normalerweise freue ich mich auf neue Gruppen. Neue Aufgaben.

Doch hier spüre ich, dass ich der Aufgabe nicht gewachsen sein werde.

Vor mir sitzt ein Team. Mit Teamleiter. Neun Menschen.

Herr Wesenfels, der Geschäftsführer der Firma, hatte mich begrüßt und setzt sich hinzu. Er ist der Einzige, der mich halbwegs erwartungsvoll anblickt.

Seine Fundraising-Agentur sammelt Spendengelder für Non-Profit-Organisationen. Ich kenne den Job, habe ihn mehr als 6 Jahre für eine andere Agentur gemacht. Wir standen auf der Straße und haben Passanten angesprochen. Haben sie überzeugt, Fördermitglieder einer Organisation zu werden. Der Job war hart und sinnvoll.

Das Team im Raum spürt diesen Sinn nicht mehr.

Ich atme durch.

Ich will diesen Auftrag!

In der anderen Agentur habe ich jahrelang Spenden gewonnen. Habe ein Team geleitet. Und mehrere Teams geschult. Ich kannte die Herausforderungen.

Ich will diesen Auftrag!

Ich habe Herrn Wesenfels mein Schulungskonzept vorgestellt. Er war begeistert.

Ich will bundesweiter Trainer für ihn werden.

Doch heute muss ich zeigen, dass ich ein Team wieder motivieren kann. Dass ich Menschen aus dem Keller holen kann. Dass ich den Funken neu entzünden kann.

Wenn mir dies gelingt, bedeutet dies auf Jahre hinaus Aufträge.

Spannende, interessante Herausforderungen als Trainer.

Eine Vervielfachung meines Umsatzes.

Ich will diesen Auftrag!

Ich ahne, dass meine Tagesplanung nicht genügt. Damit hole ich die Leute nicht ab.

Dennoch starten wir.

30 Minuten später weiß ich, dass nichts funktioniert. Die Leute zum Mitmachen zu bewegen ist in etwa, als wollte ich ein Haus aus Pudding mit bloßen Händen verschieben.

Ich bin am Ende.

Ich schicke dir Leute in eine kurze Pause und bitte den Geschäftsführer um ein Gespräch.

Ich habe eine verrückte Idee. Doch dafür brauche ich seine Erlaubnis.

Ich erkläre ihm, was ich mit einem anderen Team im Rahmen eines Strategie-Workshops gemacht hatte. Wie gut es funktioniert hatte.

Ich erkläre ihm, dass wir mit dieser Übung die Konflikte im Team sichtbar machen können. Dass sich die Leute auf diese Art öffnen können.

Der Geschäftsführer sieht mich mit großen Augen an. Er muss denken, ich sei durchgedreht.

Dann nickt er langsam. Allerdings müsse die Teilnahme an der Übung freiwillig bleiben.

Welche Übung wir durchgeführt haben, was sie gebracht hat und viele meiner persönlichen Geschichten erzähle ich dir in der Privatsphäre deines Postfachs. Bist du dabei?

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PS: Du lernst ganz nebenbei das System für den Schwarzgurt-Effekt kennen. Es besteht aus 10 Leitsätzen, die 3 Module bilden. 

Den Überblick schicke ich dir in der ersten Mail.

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Bilder: REDPIXEL & Picmax13 / Depositphotos