Ich bin schockiert...

Mein Telefon klingelt.

Im Display lese ich die Nummer meines potenziellen Kunden.

Bei ihm habe ich vor 6 Wochen einen Probe-Workshop geleitet. Bei einem Team, das kurz vorm Zerbrechen stand. Das kaum noch Ergebnisse brachte.

Mit schneller pochendem Herzen nehme ich ab.

Mir flötet eine gut gelaunte Frauenstimme ins Ohr: „Hi, Axel!“

Ich stocke. Denn ich habe eine tiefe Stimme erwartet.

„Ja, hi“, sage ich irritiert.

„Ich bin’s, Verena.“

„Hi, Verena“, antworte ich, „sorry, ich konnte dich nicht gleich einsortieren. Das ist doch die Nummer von Marius. Oder?“

„Ja, genau. Auch deshalb rufe ich an.“

„Okay... Was ist passiert?“, frage ich zögerlich.

„Ja, am besten sage ich es direkt. Er hat gekündigt. Und du bist schuld.“

Das ist der Moment, in dem ich schockiert bin. Sprachlos.„Keine Sorge“, sagt Verena, „er ist happy. Und ich bin es auch. Ich bin die neue Teamleiterin.“

„Oh, herzlichen Glückwunsch!“, sage ich.

Ein kurzes Schweigen später fahre ich fort: „Magst du mir erzählen, was bei euch passiert ist?“

„Na klar“, sagt Verena bestens gelaunt, „deshalb rufe ich ja an.“

* * *

Du solltest die Vorgeschichte kennen.

Verena arbeitet in einer großen Fundraising-Agentur.

Fundraising bedeutet, Spendengelder für Non-Profit-Organisationen zu organisieren. Das passiert beispielsweise an Ständen auf der Straße. Dort sprechen Verena und ihre Kollegen Passanten an. Diese wollen sie überzeugen, Fördermitglieder der Organisation zu werden. Also regelmäßig zu spenden.

Diesen Job hatte ich vorher mehr als 6 Jahre lang für eine andere Agentur gemacht.

Nach meinem Weggang dort hatte ich mich bei Verenas Agentur mit einem neuen Trainingskonzept beworben.

Ich wollte Cheftrainer werden.

Der Geschäftsführer hatte sich begeistert von meinen Ideen und Ansätzen gezeigt. Er bat mich, ein Team probeweise zu schulen.

Dabei hatte er mich vorgewarnt, das Team sei extrem demotiviert. Seine Zahlen seien im Keller.

Ich hatte im Team mein neues Konzept eingeführt. Ich hatte die Leute geschult. Motiviert. Sie abgeholt, wo sie waren. Im Keller. Und gemeinsam hatten wir das bunte Bild einer blühenden Zukunft gemalt.

Das war 6 Wochen vor meinem Gespräch mit der neuen Teamleiterin Verena gewesen.

Ich hatte nicht ahnen können, was meine Maßnahmen anrichten würden.

* * *

„Auf jeden Fall“, sagt Verena am Telefon, „geht es uns allen richtig gut. Das wollte ich dir sagen.“

„Okay, und was genau heißt das? Ich bin – ehrlich gesagt – immer noch irritert.“

Verena lacht fröhlich.

„Das kann ich gut verstehen“, sagte sie, „mir kommt das alles auch noch surreal vor. Hey! Ich hätte nie gedacht, dass das Team mich als Leiterin haben will.“

„Verena, erzähl‘ mal bitte der Reihe nach!“

„Klar. Ich weiß, du magst Struktur.“

Ich kann mir ihr schelmiges Grinsen vorstellen.

„Du kannst dich erinnern“, fängt sie an, „dass wir totel happy waren nach dem Tag mit dir. Wir haben dir Bestnoten gegeben für den Tag.“

Ich nicke. Ich hatte im Schnitt 9,6 von 10 Punkten in der Gesamtwertung erhalten.

An dem Tag war ich echt stolz auf mich, denn mein Konzept war neu und nirgends getestet.

„Marius war die folgenden Tage total ruhig geworden“, sagt Verena. „Und das Team hat richtig Gas gegeben.“

„Was heißt das konkret?“

„Wir hatten in den 4 Wochen nach der Schulung eine Umsatzsteigerung um 280 Prozent.“

„Wow!“, entfährt es mir. „Wenn ich dich damit zitiere, glaubt uns das kein Mensch.“

„Okay, wir waren auch richtig mies vorher. Das zweitschlechteste Team in Deutschland. Aber das ist noch nicht alles!“

„Was kam noch?“, frage ich.

„Die eine Übung, die wir gemacht haben, hat das Team richtig durcheinander gewürfelt. Jeder hat gewissermaßen seine Bestimmung gefunden. Und wenn jeder am richtigen Platz ist, funktioniert plötzlich alles. Es läuft.“

„Wer hat denn jetzt welchen Platz?“

„Marius hat erkannt, dass er viel lieber schreiben möchte. Er hatte einen Job bei einem Onlineportal in Aussicht, hat bei uns gekündigt und arbeitet jetzt dort als Redakteur. Jana wollte gern Kontakterin werden. Die kümmert sich jetzt um unsere Standorte. Und alle waren der Meinung, dass ich das Team am besten leiten könnte. Und weißt du was? Das macht mir richtig viel Spaß.“

„Das ist auch kein Wunder“, sage ich, „genau das hatte die Übung vorausgesagt: Du bist eine Spitzen-Motivatorin.“

„Ja, magic! Und auch diese andere Übung war total der Kracher für uns.“

* * *

Willst du wissen, welche Übungen wir durchgeführt hatten?

Ich erzähle dir auch, wie es mit der Agentur weiterging. Du wirst überrascht sein!

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PS: Aus meiner Trainererfahrung und unserem Karate-Dojo (als Best Practice) konnte ich einen Leitfaden für gute interne Kommunikation entwickeln.

Damit wird aus Team Gemeinschaft.

Es ist das Osu!-System.

Auf jeden Fall schenke ich dir das Mini-E-Book mit dem Osu!-System.

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Bild: Ellinor Algin / Swedish National Museum of Science and Technology - http://digitaltmuseum.se/021026303362, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51068719
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